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AUST-Bau unterstützt ukrainische Flüchtlinge direkt an der Grenze

Ukraine Hilfe

Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von AUST-Bau, darunter auch Geschäftsführer Karl Macho, starteten eine Spendenaktion zugunsten ukrainischer Flüchtlinge. Gemeinsam wurden Geld- und Sachspenden gesammelt, die am 9. April an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht wurden. Neben dem Bauunternehmen aus Großkrut haben sich auch andere regionale Unternehmen mit Spenden von Lebensmitteln und Hilfsgütern angeschlossen, etwa die Bäckerei Bauer, die Hurter Getränke GesmbH, der Hofladen Aroniahof Gepp und Transgourmet mit einem Sonderrabatt auf Lebensmittel in Höhe von 10 %. Alleine an Geldspenden von Mitarbeitern von AUST-Bau in Großkrut und WIMBERGER in Traismauer kamen rund 4.000,- Euro zusammen. Die Idee für die ganze Aktion kam von Mateusz Maciek Bialik. Der Physiotherapeut von der Praxis Bona Valetudo machte sich auch gemeinsam mit dem AUST-Bau Team auf den Weg.

Mit vier großen, vollgepackten Bussen und drei Anhängern ging es am Samstag, 9. April bereits um 1 Uhr morgens los. Um ca. 10 Uhr war der Konvoi in der etwa 640 km entfernte Stadt Przemyśl an der ukrainischen Grenze. Dort wurden die Sachspenden, darunter auch zahlreiche Kinderwägen und Kindersitze, im Flüchtlingsverteilzentrum eingelagert, um von dort aus verteilt zu werden.

Die mitgebrachten Lebensmittel werden im 30-40 km entfernten Korczowa an eine Hilfsorganisation übergeben. Von den vielen Helfern vor Ort wird Unglaubliches geleistet, um die zahlreichen Ukrainerinnen und Ukrainer auf der Flucht zu unterstützen. Für die Kinder wurden ebenfalls Geschenke mitgebracht, wie Malsachen, Kuscheltiere und Süßigkeiten.

„Besonders in Erinnerung geblieben ist uns ein kleines Mädchen mit ihrer Mutter, die sich im Küchenzelt etwas zu essen geholt haben. Nachdem das Mädchen ein Malheft mit Stiften geschenkt bekommen hat, haben ihre Augen zu leuchten begonnen und auch die Mutter hat gelächelt. Genau das war unsere Motivation und unser Ziel für diese Aktion“, so Geschäftsführer Karl Macho.

Am Samstag ging es dann noch weiter ins 260 km entfernte Krakau, wo die fleißigen Helfer in ihren Fahrzeugen übernachteten. Durch die Nacht fernab der eigenen Betten bei niedrigen Außentemperaturen wurde das Mitgefühl mit den vielen Menschen auf der Flucht noch stärker. Am Sonntag wurde nach einem kurzen Abstecher nach Auschwitz die Rückfahrt angetreten.

Die Spendenaktion war für alle Teilnehmer eine einmalige Erfahrung und es sorgt für ein gutes Gefühl, den Menschen zu helfen, die derzeit am meisten auf unsere Unterstützung angewiesen sind.